Natürlich Holz

MÖBEL AUS HOLZ:
GEWACHSENE NATUR

Sonnenbank

HÖLZER FÜR DEN
AUSSENBEREICH

Kaum ein anderes Material als Holz fügt sich so harmonisch in das Ambiente eines Gartens oder einer begrünten Terrasse ein. Aber nicht jede Holzart ist für den Einsatz im Outdoor-Bereich gleich gut geeignet. Wir verarbeiten in unserer Vollholztischlerei nur heimische, erstklassige und witterungsbeständige Massivhölzer: Akazie und Eiche, sowie Lärche, Thermoesche und Thermokiefer für Gartenausstattungen und -objekte. Sorgsam ausgewählt, werden sie nach bester Handwerkskunst resourcenschonend bearbeitet. Jedes Möbelstück, das unsere Werkstätte verlässt, ist fachkundig und mit handwerklichem Geschick gefertigt.

AKAZIE/ROBINIE

Die Akazie/Robinie (robinia pseudoacacia) stammt ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika. Anfang des 17. Jahrhunderts brachte der Pariser Hofgärtner Jean Robin den Baum nach Europa. Heimisch wurde die Robinie vor allem im mittel- und osteuropäischen Raum. Robinienholz ist außerordentlich hart und beständig gegen alle Witterungseinflüsse. Die natürliche Resistenz gegen Pilze und Insekten macht das Holz nahezu unverrottbar. Als einzige heimische Holzart erreicht es die Resistenzklasse 1. Die Robinie ist die Alternative zum Tropenholz und Ihr Beitrag zum aktiven Umweltschutz, da lange Transportwege entfallen.

EICHE

Die Eiche (quercus) ist aus gutem Grund ein mythischer und sagenumrankter Baum. Die „ewigen Dinge“ werden heute wie damals aus Eichenholz gezimmert. Das wertvolle Holz wächst bis zur Schlagreife oft über 200 Jahre heran. Das Geheimnis von unübertroffener Dauerhaftigkeit und Ausstrahlung verbirgt sich im feinen Aufbau der Jahresringe. Eichenholz ist aufgrund seiner Gerbsäure beständig gegen Fäulnis und erreicht die Resistenzklasse 2. Wein, Most und Schnaps lagern natürlich in eichenen Fässern. Und alter Cognac verdankt der Eiche seine goldbraune Farbe und seinen unverwechselbaren Geschmack.

LÄRCHE

Die Lärche (larix decidua) ist das haltbarste heimische Nadelgehölz und findet seit Jahrhunderten Verwendung im Hausbau sowie bei Bauten im Wasser. Schon die Römer wussten um die Witterungsfestigkeit und ließen Lärchenstämme als Bauholz nach Rom bringen. Aber auch Dachschindeln aus Lärchenholz schützten unsere Urgroßväter und -mütter vor Regen und Schnee. Die Lärche verliert im Winter die Nadeln. Ihr Holz ist nicht nur – typisch für Nadelhölzer – langfasrig und formbeständig, sondern auch fest und langlebig wie Laubholz. Lärchenholz erreicht die Resistenzklasse 3 und gedeiht am besten im rauhen Gebirgsklima.

THERMOESCHE

Die Esche (Fraxinus excelsior) erreicht einer Wuchshöhe von 40 Meter und zählt zu den höchsten Laubbäumen Europas. In der Mythologie ist sie uns als “Weltenbaum” bekannt. Eschenholz wird besonders dann eingesetzt, wenn höchste Ansprüche an Festigkeit und Elastizität gestellt werden. Dauerhaft haltbar wird Eschenholz durch Thermobehandlung gemacht. In einer Backkammer auf über 200° Grad erhitzt, karamellisiert der Holzzucker – die Fähigkeit des Holzes Wasser aufzunehmen wird stark reduziert. Quell- und Schwindverhalten sowie Rissbildungen sind deutlich reduziert. Thermobehandeltes Eschenholz erreicht die höchste Resistenzklasse (1).

RESISTENZKLASSEN

In der Norm DIN-EN 350-2 sind die Holzarten nach ihrer Resistenz in Klassen eingeteilt. Die Einteilung erfolgt nach dem Grad der Beständigkeit des ungeschützten Holzes gegen Befall durch holzzerstörende Pilze bei lang anhaltender hoher Holzfeuchtigkeit oder bei Erdkontakt. Von den heimischen Hölzern sind laut österreichischem Umweltzeichen nur die Akazie/Robinie, Eiche, Edelkastanie und Gebirgslärche im Freien zulässig.

HOLZARTENVERGLEICH

Jedes Holz ist anders. Erfahren Sie mehr über die Qualitäten heimischer, tropischer und modifizierter Hölzer (Thermoesche, WPC). Verglichen werden Merkmale wie Dauerhaftigkeit gegen Pilze, Schwindmaß (Aufquellen des Holzes, Verwerfung und Rissbildung), Härte und Dichte der Hölzer.

Die folgenden Bilder zeigen die natürliche Vergrauung unbehandelter Holzböden im Außenbereich im Lauf eines Jahres.

holzartenvergleich_2_1

holzartenvergleich_3_1

Quelle: proHolz Edition „Holz im Garten“, Fotos: Holzforschung Austria
www.holzistgenial.at

HOLZARTENVERGLEICH

Jedes Holz ist anders. Erfahren Sie mehr über die Qualitäten heimischer, tropischer und modifizierter Hölzer (Thermoesche, WPC). Verglichen werden Merkmale wie Dauerhaftigkeit gegen Pilze, Schwindmaß (Aufquellen des Holzes, Verwerfung und Rissbildung), Härte und Dichte der Hölzer.

Die folgenden Bilder zeigen die natürliche Vergrauung unbehandelter Holzböden im Außenbereich im Lauf eines Jahres.

holzartenvergleich_2_1

holzartenvergleich_3_1

Quelle: proHolz Edition „Holz im Garten“, Fotos: Holzforschung Austria
www.holzistgenial.at